Problembereiche
Zwei Berufsstände: unterschiedliche Ziele, Sichtweisen, Methoden
Jugendsozialarbeit an Schulen als soziale Feuerwehr
Jugendsozialarbeit an Schulen wird als „Störungsbereinigungsinstanz“ bezüglich des Regelunterrichts verstanden (Abschieben von Problemen)
das „System Schule“ bewegt sich selbst nicht/ zu wenig weiter durch Wegnahme des Leidensdrucks
Konkurrenz („guter Sozialpädagoge/-in vs. beurteilender Lehrer/-in“)
Jugendsozialarbeit an Schulen zur Kompensation elterlicher Erziehungsleistungen
„zwischen den Stühlen“ der Jugendhilfe und Schule
formale Klärungen/ Zuständigkeiten/ fachliche Einbindung/ Finanzierung
ein/e Jugendsozialarbeiter/in an Schulen gegen(über) einem großen Lehrerkollegium
Es wurden gemeinsam Kooperationsvereinbarungen entwickelt, mit welchem zumindest einige Probleme gemindert werden sollen:
Träger der Jugendhilfe hat die Fach- und Dienstaufsicht
Schulleitung trägt pädagogische Gesamtverantwortung für die Schule
Angebote der Jugendhilfe ergänzen schulische Erziehungsarbeit
Verantwortungsbereich der Schule bleibt unberührt
Gegenseitige Akzeptanz der Möglichkeiten und Grenzen
Festlegung des Aufgabenbereichs der Jugendsozialarbeit (JaS)
Kooperation zwischen Jugendhilfe-Träger und Schule:
z.B. Dienstzeiten, ÖffentlichkeitsarbeitKooperation zwischen Fachkraft und Schule:
z.B. regelmäßige Besprechungen mit der SchulleitungKooperation zwischen Fachkraft und Jugendhilfe:
z.B. Einbindung in das Fachteam der Sozialen Dienste des JugendamtesÜbergreifende Aufgaben, z.B. Projektbeirat, Austausch auf fachlicher und politischer Ebene