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Hilfe bei Diskriminierung, Hass oder Gewalt

Jeder Mensch hat das Recht, so zu leben, wie er oder sie ist – ohne Angst vor Beleidigungen, Ausgrenzung oder Gewalt.

Trotzdem erleben viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere (LSBTIQ) Jugendliche Anfeindungen – in der Schule, in der Freizeit oder im Internet. Vielleicht wurdest du schon einmal wegen deiner sexuellen Orientierung oder deiner geschlechtlichen Identität beleidigt, bedroht oder ausgegrenzt. Das kann sehr belastend sein. Wichtig ist: Du musst damit nicht allein umgehen.

Beratung und Unterstützung

Strong! – Fachstelle gegen LSBTIQ-feindliche Gewalt und Diskriminierung

Bei der unabhängigen Fachstelle Strong! können Betroffene von LSBTIQ-feindlicher Gewalt und Diskriminierung sowie Angehörige, Freundinnen und Freunde oder Fachkräfte Unterstützung erhalten. Die Beratung ist anonym, unabhängig und kostenfrei.

Kontakt:

Beratung in Niederbayern

Die Beratungsstelle up2you | pro familia bietet psychosoziale Beratung für LSBTIQ-Personen, deren Angehörige und das soziale Umfeld sowie für Fachkräfte an. Dort kannst du dich mit Fragen rund um sexuelle Orientierung, geschlechtliche Identität oder belastende Erfahrungen vertrauensvoll beraten lassen.

Hass im Internet melden

Hasskommentare und Beleidigungen im Netz musst du nicht hinnehmen. Wenn du Opfer von LSBTIQ-feindlicher Hate Speech geworden bist, kannst du diese melden:

Unterstützung durch die Polizei

Die Bayerische Polizei bietet Beratung durch speziell geschulte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Kriminalitätsopfer an. Sie informieren über den Ablauf eines Strafverfahrens, erklären deine Rechte als Opfer und vermitteln bei Bedarf weitere Beratungs- und Hilfsangebote.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Polizeipräsidiums Niederbayern findest du hier:
https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/beauftragte-der-polizei-fuer-kriminalitaetsopfer/003808/index.html

Selbstverständlich kannst du dich auch an jede andere Polizeidienststelle wenden. In akuten Notfällen wähle immer den Polizeinotruf 110.

Wichtig:
Niemand darf dich wegen deiner sexuellen Orientierung oder deiner geschlechtlichen Identität beleidigen, bedrohen oder angreifen. Wenn dir so etwas passiert, hol dir Unterstützung – es gibt Menschen, die dir zuhören und helfen.

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