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Medienpädagogik im Schulalter

Schulkinder nutzen Medien immer stärker im Alltag – beim Lernen, in der Freizeit und mit Freundinnen und Freunden.

Prävention bedeutet in dieser Phase konkrete Orientierung geben, damit Kinder nicht allein mit Risiken und Konflikten sind. Sie lernen, wie man Einstellungen richtig vornimmt, wie man sicher kommuniziert und wie man mit unangenehmen Situationen umgeht (z. B. Streit im Netz, Überforderung, problematische Inhalte oder unangemessene Anfragen).

Für Schulkinder geht es um mehr als „sicher schauen“: Kinder sollen Risiken in digitalen Räumen erkennen und verstehen, wie Kommunikation im Netz anders funktionieren kann. Prävention bezieht sich hier besonders auf 

  • belastende Inhalte

  • Werbung

  • unangemessene Kontaktaufnahmen

  • das Risiko von Grenzverletzungen 

  • Situationen, in denen Kinder sich nicht trauen, etwas zu melden 
    (z. B. weil sie Angst vor Ärger haben oder selbst Unsicherheit erleben)

  • den Umgang mit persönlichen Informationen 

  • das Lernen von klaren Regeln: 
    Was ist erlaubt, was nicht?Was tun wir, wenn etwas komisch, unangenehm oder zu viel wird?

Ein wichtiger Teil ist zu verstehen, dass es immer Erwachsene gibt, an die man sich wenden kann. Aufgabe präventiver Maßnahmen im Medienschutz ist auch, Erwachsene in die Lage zu versetzen, auf Hilfe suchende Kinder angemessen und adäquat zu reagieren. So werden Kinder darin gestärkt, sich zu wenden – und Unterstützung zu erhalten.

So entwickelt sich eine erste verantwortliche Medienhaltung:

  • Regeln werden verstanden

  • Hilfe wird eingeübt

  • Medien werden sinnvoll genutzt statt zum Problem im Alltag zu werden

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